Dr Preyer betreut in allen Bereichen der Frauenheilkunde

Pränataldiagnostik

Vorsorge und Sicherheit in der Schwangerschaft

Pränataldiagnostik

Vorsorge und Sicherheit in der Schwangerschaft

Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft sind ein wesentlicher Bestandteil der modernen Fetalmedizin und Geburtshilfe. Die meisten Neugeborenen sind völlig gesund, dennoch kommt ein kleiner Prozentsatz von Kindern mit Fehlbildungen zur Welt. Mit Hilfe der Pränatalmedizin können eventuelle Probleme bei Mutter oder Kind schon frühzeitig in der Schwangerschaft erkannt und rechtzeitig behandelt werden.

Fachärztin Geburtshilfe und Frauenheilkunde Dr Preyer

Als einzige Gynäkologin im Pinzgau biete ich in meiner Praxis spezielle Ultraschalluntersuchungen und weiterführende Tests an – mit Hilfe eines der modernsten Ultraschallgeräte, welches den höchsten technischen Standard gewährleistet.

Darüber hinaus kann ich Ihnen aufgrund meiner Zusatzqualifikationen in Fetalmedizin (eineinhalbjähriger Aufenthalt am Londoner Kings College Hospital, dem weltweit führenden Ultraschallzentrum) und Genetik (Diplom der Österreichischen Ärztekammer) eine fundierte medizinische und genetische Beratung bei speziellen Fragestellungen in der Schwangerschaft garantieren.

Spezialuntersuchungen für zugewiesene Schwangere

Ich biete meine Expertise in Pränataldiagnostik auch jenen Patientinnen an, die während ihrer Schwangerschaft nicht von mir betreut werden, aber von ihrer Gynäkologin oder ihrem Gynäkologen an mich überwiesen werden bzw. selbst eine detaillierte Untersuchung wünschen.

Sie können dadurch Spezialuntersuchungen ganz in ihrer Nähe durchführen lassen, werden kompetent und ausführlich beraten und die zuweisende Ärztin bzw. der zuweisende Arzt erhalten einen umfassenden Arztbrief. Selbstverständlich ist es dafür NICHT notwendig, den Arzt oder die Ärztin ihres Vertrauens zu wechseln!

Spezialuntersuchungen für zugewiesene Schwangere

Ich biete meine Expertise in Pränataldiagnostik auch jenen Patientinnen an, die während ihrer Schwangerschaft nicht von mir betreut werden, aber von ihrer Gynäkologin oder ihrem Gynäkologen an mich überwiesen werden bzw. selbst eine detaillierte Untersuchung wünschen.

Sie können dadurch Spezialuntersuchungen ganz in ihrer Nähe durchführen lassen, werden kompetent und ausführlich beraten und die zuweisende Ärztin bzw. der zuweisende Arzt erhalten einen umfassenden Arztbrief. Selbstverständlich ist es dafür NICHT notwendig, den Arzt oder die Ärztin ihres Vertrauens zu wechseln!

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Nackentransparenzmessung /
Ersttrimesterscreening

Was ist das?
Auch wenn die meisten Kinder gesund zur Welt kommen, besteht doch in jeder Schwangerschaft – unabhängig vom Alter der Mutter – ein Restrisiko, dass das Kind mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung geboren wird. Die Nackentransparenzmessung ist eine etablierte Methode, um die Wahrscheinlichkeit für Chromosomenstörungen des Fetus zu berechnen.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Zu den häufigsten Chromosomenstörungen zählen das Down-Syndrom (Trisomie 21), das Edwards-Syndrom (Trisomie 18) oder das Pätau-Syndrom (Trisomie 13). Durch die Nackentransparenzmessung erhält man eine Einschätzung darüber, wie hoch das individuelle Risiko für eine Fehlverteilung der Erbkörperchen beim Ungeborenen ist. Da das Kind zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft bereits voll entwickelt ist, können im Rahmen dieser detaillierten Ultraschalluntersuchung auch andere Fehlbildungen ausgeschlossen werden.

Wie läuft die Untersuchung ab? 
Die Nackentransparenzmessung kann auf Wunsch der Eltern zwischen 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswochen durchgeführt werden. Die Risikoberechnung berücksichtigt dabei folgende Faktoren:

  • das Alter der Mutter
  • die Dicke der Flüssigkeitsmenge im Nacken des Kindes (Nackentransparenz), welche im Rahmen einer genauen Ultraschalluntersuchung gemessen wird
  • die Darstellbarkeit des kindlichen Nasenbeins im Ultraschall
  • die Beurteilung der Herzklappenfunktion im rechten Herzen (Trikuspidalklappen-Regurgitation)
  • die Werte zweier Hormone aus dem Blut der Mutter (freies -HCG und PAPP-A)

Anhand des Ergebnisses und nach einem ausführlichen Beratungsgespräch entscheiden Sie und Ihr Partner, ob Sie einen weiterführenden Bluttest (Harmony Test / fetale zellfreie DNA) oder einen invasiven Test (Mutterkuchen- oder Fruchtwasserpunktion) durchführen lassen möchten.

Kosten
Die Kosten für eine Nackentransparenzmessung betragen 140 Euro. Die Hormonanalyse wird vom Labor separat verrechnet und kostet zirka 60 Euro.

Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie)
Anhand eines Dopplerultraschalles wird bei der Nackentransparenzmessung auch der Blutfluss der Schwangeren zum Mutterkuchen beurteilt (Arteria Uterina Doppler). Damit kann die Wahrscheinlichkeit einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) schon sehr früh in der Schwangerschaft eingeschätzt werden. In speziellen Fällen oder auf Wunsch kann diese Risikoeinschätzung durch einen speziellen Blutwert (PIGF) ergänzt werden.

Harmony™ Prenatal Test / fetale zellfreie DNA

Was ist das?
Hierbei handelt es sich um einen Blut-Test zur Risikoeinschätzung des Vorliegens einer Trisomie 21, 13 und 18. Es wird dabei fetale DNA aus dem mütterlichen Blut isoliert, vervielfältigt und analysiert. Der Test kann ergänzend zur Nackentransparenzmessung durchgeführt werden und gibt zusätzliche Sicherheit bezüglich der häufigsten Chromosomenstörungen. Wir zählen zu den wenigen Ordinationen österreichweit, die diese mittlerweile gut erprobte und zuverlässige Untersuchung anbieten.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Mit dem Harmony™ Prenatal Test kann mit 99%iger Genauigkeit abgeklärt werden, ob eine Trisomie 21 (Down-Syndrom), eine Trisomie 13 oder eine Trisomie 18 vorliegt, ohne das Risiko einer Punktion eingehen zu müssen.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Der Mutter wird Blut aus der Armvene entnommen, um zellfreie, fragmentierte DNA, also Bruchstücke kindlicher Erbinformation, zu analysieren. Der Test ist ab der vollendeten 10. Schwangerschaftswoche möglich, die Wartezeit bis zum fertigen Befund beträgt zehn Tage.

Kosten
Die Kosten für einen Harmony™ Prenatal Test betragen zirka 600 Euro.

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Herstellers Ariosa Diagnostics oder in der entsprechenden Patientenbroschüren:

Organultraschall / Organscreening

Was ist das?
Der Organultraschall ist eine detaillierte Ultraschalluntersuchung des ungeborenen Kindes mit dem Ziel, Fehlbildungen auszuschließen. Dabei wird jeder Teil des kindlichen Körpers dargestellt und genau beurteilt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Hirnentwicklung, dem Gesicht, der Wirbelsäule, dem Herzen, den inneren Organen und den Extremitäten.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Mit dem Organultraschall können eventuelle Fehlbildungen (z.B. Herzfehler, offener Rücken, Zwerchfellhernie, Nierenfehlbildungen, fehlende Extremitäten, …) beim Kind entdeckt werden. Die Information über das Vorliegen einer Organfehlbildung ist wichtig, um die optimale Versorgung des Kindes nach der Geburt zu gewährleisten. So verbessert zum Beispiel das Wissen über das Vorliegen eines großen Herzfehlers die Prognose eines Neugeborenen, da die notwendige Herzoperation im Vorfeld geplant werden kann und die Geburt von vornherein in einem spezialisierten Zentrum erfolgt.

Weiters kann durch die zusätzliche Beurteilung des Gebärmutterhalses (Cervixlängenmessung) das Risiko einer Frühgeburt eingeschätzt werden. Die Beurteilung der Blutversorgung der Plazenta erfolgt ebenfalls im Rahmen dieser Untersuchung und dient zur Früherkennung einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung).

Wie läuft die Untersuchung ab?
Diese Untersuchung ist zwischen der 20. und 24. Schwangerschaftswoche möglich bzw. sinnvoll und erfolgt über die Bauchdecke. Die Messung der Länge des Gebärmutterhalses (Cervixlängenmessung) erfolgt transvaginal (über die Scheide). Selbstverständlich darf Ihr Partner gerne bei dieser Untersuchung dabei sein.

Bei eventuell entdeckten Fehlbildungen werde ich Ihnen in einem ausführlichen Gespräch alle Fragen im Zusammenhang mit der Prognose und der Notwendigkeit einer Behandlung vor oder nach der Geburt des Kindes beantworten. Bei Bedarf kann ich Ihnen auch weitere Untersuchungen wie eine Fruchtwasserpunktion anbieten oder werde Sie an ein entsprechendes Zentrum überweisen.

Kosten
Die Kosten für einen Organultraschall / ein Organscreening betragen 210 Euro.

Fetale Echokardiographie (kindlicher Herz-Ultraschall)

Was ist das?
Generell wird die Struktur und Funktion des kindlichen Herzens bei jeder Ultraschalluntersuchung beurteilt. Wenn ein erhöhtes Risiko eines Herzfehlers beim ungeborenen Kind besteht, dann biete ich einen separaten, detaillierten kindlichen Herz-Ultraschall in der 20. bis 24. Schwangerschaftswoche an.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Herzfehler zählen zu den häufigsten Fehlbildungen beim ungeborenen Kind. Mit Hilfe der fetalen Echokardiographie können angeborene Herzfehler größtenteils entdeckt werden. Sollte ein Herzfehler beim Kind vorliegen, so erfolgt die Überweisung an ein spezialisiertes Zentrum (Kinderherzzentrum Linz) zur Planung der weiteren Maßnahmen vor und nach der Geburt.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Der kindliche Herzultraschall wird in der 20. Schwangerschaftswoche über den Bauch der Mutter durchgeführt.

Kosten
Die Kosten für eine fetale Echokardiographie betragen 100 Euro.

Wachstumskontrolle und Blutflussmessung

Was ist das?
Das Wachstum des Fötus sollte während der Schwangerschaft immer wieder kontrolliert werden. Bei manchen Frauen ist es jedoch vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel notwendig, die Entwicklung des Ungeborenen häufiger, manchmal sogar täglich zu überwachen.

Wozu ist die Untersuchung gut? 
Gründe dafür können eine Mehrlingsschwangerschaft oder eine Vorgeschichte mit sehr kleinen Kindern bzw. einer Totgeburt sein. Auch bei einer beginnenden Schwangerschaftsvergiftung, einer Rhesuserkrankung, Diabetes mellitus oder Infektionen der Mutter sind häufigere Kontrollen notwendig.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Diese Untersuchung wird ab der 25. Schwangerschaftswoche bis zum Geburtstermin durchgeführt werden. Dabei wird das Wachstum des Kindes durch Messung des Kopfumfangs, des Bauchumfangs und des Oberschenkelknochens ermittelt. Zusätzliche Parameter für das kindliche Wohlbefinden und die ausreichende Sauerstoffversorgung sind das Bewegungsmuster, die Fruchtwassermenge und die Blutflussmessung bestimmter kindlicher Gefäße.

Sind mehrere dieser Faktoren verändert, kann es manchmal notwendig werden, das Kind vorzeitig zu entbinden.

Kosten
Die Kosten für eine Wachstumskontrolle inklusive Dopplerultraschall betragen 90 Euro.

3D-/4D-Ultraschall

Was ist das?
Mit modernen Ultraschallgeräten ist es mittlerweile möglich, das Baby dreidimensional zu betrachten. Der medizinische Nutzen dieser Untersuchung ist derzeit großes Interesse der Forschung.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Derzeit wird diese Untersuchung hauptsächlich durchgeführt, um den Eltern ein möglichst lebensechtes Bild ihres ungeborenen Kindes vorzuführen.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Der beste Zeitpunkt für eine schöne Fotoaufnahme des kindlichen Gesichtes ist die 26. bis 32. Schwangerschaftswoche. Natürlich kann Ihr Partner bei dieser „Kontaktaufnahme“ mit Ihrem Kind dabei sein und Sie erhalten danach einen Bildausdruck sowie auf Wunsch auch einen USB-Stick mit Ihren Bildern und Filmen.

Kosten
Die Kosten für einen 3D-/4D-Ultraschall betragen 90 Euro.

Chorionzottenbiopsie / Mutterkuchenpunktion

Was ist das?
Sowohl der Embryo als auch die Plazenta entwickeln sich aus denselben Zellen. Somit kann durch eine Punktion des Mutterkuchens (auch Chorionzottenbiopsie oder CVS genannt) eine detaillierte Aussage über die Erbanlage des Embryos getroffen werden.

Wozu ist die Untersuchung gut? 
Die endgültige Diagnose einer Chromosomenstörung oder eines bestimmten Gendefektes kann nur durch einen invasiven Eingriff gestellt werden. Dazu gibt es die Möglichkeit der Chorionzottenbiopsie oder der Amniozentese.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Chorionzottenbiopsie kann in der 12. bis 15. Schwangerschaftswoche – also schon sehr früh – durchgeführt werden. Dabei wird unter Ultraschallsicht und bei örtlicher Betäubung eine dünne Nadel durch den Bauch der Mutter in den Mutterkuchen vorgeschoben und etwas Plazentagewebe entnommen. Dieser Eingriff dauert ein bis zwei Minuten und ist nicht schmerzhafter als eine Blutentnahme.

Das Gewebe wird in einem genetischen Labor analysiert und meist liegt nach zwei Tagen ein vorläufiges Resultat mit 99 % Genauigkeit vor; das endgültige Ergebnis dauert zirka zwei Wochen. Das Risiko, durch den Eingriff eine Fehlgeburt zu erleiden, liegt unter 1 % und ist damit gleich niedrig wie bei der Fruchtwasseruntersuchung in der 16. Schwangerschaftswoche.

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt. Sie müssen sich danach nicht körperlich schonen, es können aber gelegentlich in den ersten ein bis zwei Tagen menstruationsähnliche Schmerzen auftreten.

Kosten
Die Kosten für eine Chorionzottenbiopsie betragen ca. 450 Euro.

Amniozentese (Fruchtwasserpunktion)

Was ist das?
Bei der Amniozentese wird durch eine Punktion der Fruchthöhle eine geringe Menge an Fruchtwasser entnommen. Aus den darin enthaltenen kindlichen Zellen kann nach Anzüchtung im Labor eine Chromosomenanalyse durchgeführt werden.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Neben der Chorionzottenbiopsie ist die Amniozentese die zweite Möglichkeit, durch einen invasiven Eingriff eine endgültige Diagnose einer Chromosomenstörung oder einen bestimmten Gendefekt zu erhalten.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Amniozentese kann ab der 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Dabei wird unter Ultraschallsicht eine dünne Nadel durch den Bauch der Mutter in die Fruchthöhle vorgeschoben und Fruchtwasser (ca. 15 ml) entnommen.

Auch bei diesem Eingriff liefert das Labor einen Schnelltest nach zwei Tagen (99 % Sicherheit), das endgültige Ergebnis liegt nach zirka zwei Wochen vor und die Fehlgeburtsrate liegt – wie bei der bei Chorionzottenbiopsie – unter 1 %.

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt, Sie müssen sich danach nicht körperlich schonen, es können aber gelegentlich in den ersten ein bis zwei Tagen menstruationsähnliche Schmerzen auftreten.

Kosten
Die Kosten für eine Amniozentese betragen ca. 450 Euro.

Was ist das?
Auch wenn die meisten Kinder gesund zur Welt kommen, besteht doch in jeder Schwangerschaft – unabhängig vom Alter der Mutter – ein Restrisiko, dass das Kind mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung geboren wird. Die Nackentransparenzmessung ist eine etablierte Methode, um die Wahrscheinlichkeit für Chromosomenstörungen des Fetus zu berechnen.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Zu den häufigsten Chromosomenstörungen zählen das Down-Syndrom (Trisomie 21), das Edwards-Syndrom (Trisomie 18) oder das Pätau-Syndrom (Trisomie 13). Durch die Nackentransparenzmessung erhält man eine Einschätzung darüber, wie hoch das individuelle Risiko für eine Fehlverteilung der Erbkörperchen beim Ungeborenen ist. Da das Kind zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft bereits voll entwickelt ist, können im Rahmen dieser detaillierten Ultraschalluntersuchung auch andere Fehlbildungen ausgeschlossen werden.

Wie läuft die Untersuchung ab? 
Die Nackentransparenzmessung kann auf Wunsch der Eltern zwischen 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswochen durchgeführt werden. Die Risikoberechnung berücksichtigt dabei folgende Faktoren:

  • das Alter der Mutter
  • die Dicke der Flüssigkeitsmenge im Nacken des Kindes (Nackentransparenz), welche im Rahmen einer genauen Ultraschalluntersuchung gemessen wird
  • die Darstellbarkeit des kindlichen Nasenbeins im Ultraschall
  • die Beurteilung der Herzklappenfunktion im rechten Herzen (Trikuspidalklappen-Regurgitation)
  • die Werte zweier Hormone aus dem Blut der Mutter (freies -HCG und PAPP-A)

Anhand des Ergebnisses und nach einem ausführlichen Beratungsgespräch entscheiden Sie und Ihr Partner, ob Sie einen weiterführenden Bluttest (Harmony Test / fetale zellfreie DNA) oder einen invasiven Test (Mutterkuchen- oder Fruchtwasserpunktion) durchführen lassen möchten.

Kosten
Die Kosten für eine Nackentransparenzmessung betragen 140 Euro. Die Hormonanalyse wird vom Labor separat verrechnet und kostet zirka 60 Euro.

Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie)
Anhand eines Dopplerultraschalles wird bei der Nackentransparenzmessung auch der Blutfluss der Schwangeren zum Mutterkuchen beurteilt (Arteria Uterina Doppler). Damit kann die Wahrscheinlichkeit einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) schon sehr früh in der Schwangerschaft eingeschätzt werden. In speziellen Fällen oder auf Wunsch kann diese Risikoeinschätzung durch einen speziellen Blutwert (PIGF) ergänzt werden.

Was ist das?
Hierbei handelt es sich um einen Blut-Test zur Risikoeinschätzung des Vorliegens einer Trisomie 21, 13 und 18. Es wird dabei fetale DNA aus dem mütterlichen Blut isoliert, vervielfältigt und analysiert. Der Test kann ergänzend zur Nackentransparenzmessung durchgeführt werden und gibt zusätzliche Sicherheit bezüglich der häufigsten Chromosomenstörungen. Wir zählen zu den wenigen Ordinationen österreichweit, die diese mittlerweile gut erprobte und zuverlässige Untersuchung anbieten.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Mit dem Harmony™ Prenatal Test kann mit 99%iger Genauigkeit abgeklärt werden, ob eine Trisomie 21 (Down-Syndrom), eine Trisomie 13 oder eine Trisomie 18 vorliegt, ohne das Risiko einer Punktion eingehen zu müssen.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Der Mutter wird Blut aus der Armvene entnommen, um zellfreie, fragmentierte DNA, also Bruchstücke kindlicher Erbinformation, zu analysieren. Der Test ist ab der vollendeten 10. Schwangerschaftswoche möglich, die Wartezeit bis zum fertigen Befund beträgt zehn Tage.

Kosten
Die Kosten für einen Harmony™ Prenatal Test betragen zirka 600 Euro.

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Herstellers Ariosa Diagnostics oder in der entsprechenden Patientenbroschüren:

Was ist das?
Der Organultraschall ist eine detaillierte Ultraschalluntersuchung des ungeborenen Kindes mit dem Ziel, Fehlbildungen auszuschließen. Dabei wird jeder Teil des kindlichen Körpers dargestellt und genau beurteilt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Hirnentwicklung, dem Gesicht, der Wirbelsäule, dem Herzen, den inneren Organen und den Extremitäten.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Mit dem Organultraschall können eventuelle Fehlbildungen (z.B. Herzfehler, offener Rücken, Zwerchfellhernie, Nierenfehlbildungen, fehlende Extremitäten, …) beim Kind entdeckt werden. Die Information über das Vorliegen einer Organfehlbildung ist wichtig, um die optimale Versorgung des Kindes nach der Geburt zu gewährleisten. So verbessert zum Beispiel das Wissen über das Vorliegen eines großen Herzfehlers die Prognose eines Neugeborenen, da die notwendige Herzoperation im Vorfeld geplant werden kann und die Geburt von vornherein in einem spezialisierten Zentrum erfolgt.

Weiters kann durch die zusätzliche Beurteilung des Gebärmutterhalses (Cervixlängenmessung) das Risiko einer Frühgeburt eingeschätzt werden. Die Beurteilung der Blutversorgung der Plazenta erfolgt ebenfalls im Rahmen dieser Untersuchung und dient zur Früherkennung einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung).

Wie läuft die Untersuchung ab?
Diese Untersuchung ist zwischen der 20. und 24. Schwangerschaftswoche möglich bzw. sinnvoll und erfolgt über die Bauchdecke. Die Messung der Länge des Gebärmutterhalses (Cervixlängenmessung) erfolgt transvaginal (über die Scheide). Selbstverständlich darf Ihr Partner gerne bei dieser Untersuchung dabei sein.

Bei eventuell entdeckten Fehlbildungen werde ich Ihnen in einem ausführlichen Gespräch alle Fragen im Zusammenhang mit der Prognose und der Notwendigkeit einer Behandlung vor oder nach der Geburt des Kindes beantworten. Bei Bedarf kann ich Ihnen auch weitere Untersuchungen wie eine Fruchtwasserpunktion anbieten oder werde Sie an ein entsprechendes Zentrum überweisen.

Kosten
Die Kosten für einen Organultraschall / ein Organscreening betragen 210 Euro.

Was ist das?
Generell wird die Struktur und Funktion des kindlichen Herzens bei jeder Ultraschalluntersuchung beurteilt. Wenn ein erhöhtes Risiko eines Herzfehlers beim ungeborenen Kind besteht, dann biete ich einen separaten, detaillierten kindlichen Herz-Ultraschall in der 20. bis 24. Schwangerschaftswoche an.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Herzfehler zählen zu den häufigsten Fehlbildungen beim ungeborenen Kind. Mit Hilfe der fetalen Echokardiographie können angeborene Herzfehler größtenteils entdeckt werden. Sollte ein Herzfehler beim Kind vorliegen, so erfolgt die Überweisung an ein spezialisiertes Zentrum (Kinderherzzentrum Linz) zur Planung der weiteren Maßnahmen vor und nach der Geburt.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Der kindliche Herzultraschall wird in der 20. Schwangerschaftswoche über den Bauch der Mutter durchgeführt.

Kosten
Die Kosten für eine fetale Echokardiographie betragen 100 Euro.

Was ist das?
Das Wachstum des Fötus sollte während der Schwangerschaft immer wieder kontrolliert werden. Bei manchen Frauen ist es jedoch vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel notwendig, die Entwicklung des Ungeborenen häufiger, manchmal sogar täglich zu überwachen.

Wozu ist die Untersuchung gut? 
Gründe dafür können eine Mehrlingsschwangerschaft oder eine Vorgeschichte mit sehr kleinen Kindern bzw. einer Totgeburt sein. Auch bei einer beginnenden Schwangerschaftsvergiftung, einer Rhesuserkrankung, Diabetes mellitus oder Infektionen der Mutter sind häufigere Kontrollen notwendig.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Diese Untersuchung wird ab der 25. Schwangerschaftswoche bis zum Geburtstermin durchgeführt werden. Dabei wird das Wachstum des Kindes durch Messung des Kopfumfangs, des Bauchumfangs und des Oberschenkelknochens ermittelt. Zusätzliche Parameter für das kindliche Wohlbefinden und die ausreichende Sauerstoffversorgung sind das Bewegungsmuster, die Fruchtwassermenge und die Blutflussmessung bestimmter kindlicher Gefäße.

Sind mehrere dieser Faktoren verändert, kann es manchmal notwendig werden, das Kind vorzeitig zu entbinden.

Kosten
Die Kosten für eine Wachstumskontrolle inklusive Dopplerultraschall betragen 90 Euro.

Was ist das?
Mit modernen Ultraschallgeräten ist es mittlerweile möglich, das Baby dreidimensional zu betrachten. Der medizinische Nutzen dieser Untersuchung ist derzeit großes Interesse der Forschung.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Derzeit wird diese Untersuchung hauptsächlich durchgeführt, um den Eltern ein möglichst lebensechtes Bild ihres ungeborenen Kindes vorzuführen.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Der beste Zeitpunkt für eine schöne Fotoaufnahme des kindlichen Gesichtes ist die 26. bis 32. Schwangerschaftswoche. Natürlich kann Ihr Partner bei dieser „Kontaktaufnahme“ mit Ihrem Kind dabei sein und Sie erhalten danach einen Bildausdruck sowie auf Wunsch auch einen USB-Stick mit Ihren Bildern und Filmen.

Kosten
Die Kosten für einen 3D-/4D-Ultraschall betragen 90 Euro.

Was ist das?
Sowohl der Embryo als auch die Plazenta entwickeln sich aus denselben Zellen. Somit kann durch eine Punktion des Mutterkuchens (auch Chorionzottenbiopsie oder CVS genannt) eine detaillierte Aussage über die Erbanlage des Embryos getroffen werden.

Wozu ist die Untersuchung gut? 
Die endgültige Diagnose einer Chromosomenstörung oder eines bestimmten Gendefektes kann nur durch einen invasiven Eingriff gestellt werden. Dazu gibt es die Möglichkeit der Chorionzottenbiopsie oder der Amniozentese.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Chorionzottenbiopsie kann in der 12. bis 15. Schwangerschaftswoche – also schon sehr früh – durchgeführt werden. Dabei wird unter Ultraschallsicht und bei örtlicher Betäubung eine dünne Nadel durch den Bauch der Mutter in den Mutterkuchen vorgeschoben und etwas Plazentagewebe entnommen. Dieser Eingriff dauert ein bis zwei Minuten und ist nicht schmerzhafter als eine Blutentnahme.

Das Gewebe wird in einem genetischen Labor analysiert und meist liegt nach zwei Tagen ein vorläufiges Resultat mit 99 % Genauigkeit vor; das endgültige Ergebnis dauert zirka zwei Wochen. Das Risiko, durch den Eingriff eine Fehlgeburt zu erleiden, liegt unter 1 % und ist damit gleich niedrig wie bei der Fruchtwasseruntersuchung in der 16. Schwangerschaftswoche.

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt. Sie müssen sich danach nicht körperlich schonen, es können aber gelegentlich in den ersten ein bis zwei Tagen menstruationsähnliche Schmerzen auftreten.

Kosten
Die Kosten für eine Chorionzottenbiopsie betragen ca. 450 Euro.

Was ist das?
Bei der Amniozentese wird durch eine Punktion der Fruchthöhle eine geringe Menge an Fruchtwasser entnommen. Aus den darin enthaltenen kindlichen Zellen kann nach Anzüchtung im Labor eine Chromosomenanalyse durchgeführt werden.

Wozu ist die Untersuchung gut?
Neben der Chorionzottenbiopsie ist die Amniozentese die zweite Möglichkeit, durch einen invasiven Eingriff eine endgültige Diagnose einer Chromosomenstörung oder einen bestimmten Gendefekt zu erhalten.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Amniozentese kann ab der 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Dabei wird unter Ultraschallsicht eine dünne Nadel durch den Bauch der Mutter in die Fruchthöhle vorgeschoben und Fruchtwasser (ca. 15 ml) entnommen.

Auch bei diesem Eingriff liefert das Labor einen Schnelltest nach zwei Tagen (99 % Sicherheit), das endgültige Ergebnis liegt nach zirka zwei Wochen vor und die Fehlgeburtsrate liegt – wie bei der bei Chorionzottenbiopsie – unter 1 %.

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt, Sie müssen sich danach nicht körperlich schonen, es können aber gelegentlich in den ersten ein bis zwei Tagen menstruationsähnliche Schmerzen auftreten.

Kosten
Die Kosten für eine Amniozentese betragen ca. 450 Euro.

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